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Gericht: Brandstiftung war versuchter Mord

16.08.2017

© dpa

Symbolbild

Weil er im Zorn Matratzen angezündet und Menschen in Lebensgefahr gebracht hat, ist ein 21jähriger in Wiesbaden zu vier Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er hatte kurz vor Silvester 2016 in der Wohnung eines Freundes das Feuer gelegt – sieben Menschen wurden verletzt.

In Todesangst flüchten Bewohner aufs Dach

Ein Mehrfamilienhaus mitten im dicht bebauten Wiesbadener Westend – hier gerät der 21jährige mit dem Wohnungsbesitzer in einen Streit – zündet vor Wut mehrere Matratzen an. Die Wohnung brennt lichterloh – beißender Qualm zieht durchs ganze Haus. In Todesangst flüchten drei Nachbarn auf das Dach - müssen per Drehleiter gerettet werden – insgesamt sieben Menschen haben Rauchgasvergiftungen.

"Das war versuchter Mord" - so das Gericht

Das war versuchter Mord und besonders schwere Brandstiftung, so das Gericht. Der junge Mann hatte die Tat eingeräumt – „Ich habe einen Fehler gemacht“, sagte er. 

Peter Hartmann

Reporter:
Peter Hartmann

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